Sanfte homöopathische Mittel  
                                                                                  von Petra Schütz

 

  Nicht nur bei chronischen Beschwerden können Sie homöopathische Mittel einsetzen, sonder auch
  bei kleineren Verletzungen sowie zur Wundbehandlung wirken manche Mittel wahre Wunder. 
  Bei Katzen, die Freilauf haben, kommt es sehr häufig vor, das diese mit Verletzungen an Haut oder
  Gliedmassen nach Hause kommen. Man kann hier auch als Laie Erste Hilfe leisten:
 

  Eine offene Wunde muss immer als erstes gereinigt werden. Die Haare sollten vorsichtig mit der 
  Schere entfernt werden. Danach reinigt man die Wunde mit einer verdünnten Calendula- oder 
  Arnika-Tinktur. Man mischt 20 Tropfen Arnica-Extern oder Calendula Extern mit einem Esslöffel 
  Wasser. Die Tinktur wird mit einem Wattebausch aufgetragen und die Wunde vorsichtig sauber
  getupft.
  Geben Sie stündlich eine Tablette oder 7-10 Globolis Arnica D3.

  Doch Vorsicht:
Bei grösseren Verletzungen bitte immer den Tierarzt aufsuchen und die Wunde 
  nicht vorbehandeln!
 

  Bei Schmerzen ist Arnika ein sehr gutes schmerzlinderndes Naturmittel.
  Es wird bei kleineren Wunden mit hell-roten Blutungen sowie Quetschungen eingesetzt. Auch nach
  Operationen sowie hohem Blutverlust oder Schock nach einem Unfall kann man Arnica gut einsetzen.
  Geben Sie stündlich eine Tablette oder 7-10 Globolis Arnica D4. 

  Bei Blutergüssen kann Arnica-Salbe schnelle Linderung bringen.
  Die Salbe trägt man auf einen Verband auf. Da es aber bei unseren Lieblingen Stellen gibt, die nicht 
  mit einem Verband behandelt werden können, verab
reichen Sie Arnica D3 oder D4  Tabletten oder 
  Globolis. 

  Immer wieder kommt es mal vor, dass unsere Lieblinge entzündete Augen haben. 
  Euphrasia-Tropfen helfen bei einer Bindehautentzündung hervorragend.
  Zweimal täglich einen Tropfen ins Äuglein und in zwei bis drei Tagen ist alles wieder vergessen.
  Bei starken Rötungen und Tränenfluss kann man Euphrasia in der Potenz D2 oder D4 auch inner-
  lich (Tabletten oder Globoli) verabreichen.

  Auch Apis hat sich bei einer Bindehautentzündung bewährt. Sollte die Katze sehr licht- und 
  schmerzempfindlich sein, dann gibt man zwei- bis viermal täglich 1 Tablette Apis D3 oder D4.

  Eitrige Bindehautentzündungen mit dünnflüssigem, wundmachendem Sekret wiederum behandelt
  man mit Mercurius solubilis D8. Drei bis vier Tage ein- bis zweimal täglich eine Tablette.
 

  
                                                                                Copyright © Petra Schütz

 
                                                                                       
                                                                                         
     PRA
                                                         

                       

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