Sesostris I., das Lächeln des Mittleren Reiches

 

                               

      Sesostris war der Sohn von Amen-em-het I., der ihn zum Mitregenten
     ernannte. Alles was er über das Amt des Pharao wissen musste,  lehrte
     er seinem Sohn. Die „Lehre des Amen-em-het“ wurde auch auf Ostraka
     (Tonscherben), Papyrus verewigt und gilt als ein Meisterwerk der litera-
     rischen Kultur im  alten Ägypten. Zu Lebzeiten seines Vaters tat Sesostris
     seinen Dienst als Heerführer in Lybien, Asien und Nubien. Er  vereitelte
     von vorn herein jeden Versuch eines Aufruhts. Sein Vater soll angeblich
     ermordet worden sein. Als Sesostris selbst Pharao wurde, regierte er das
     Land mit  einem Stab von Beratern. Unter diesem König gelangte Ägypten
     zu Wohlstand, was den Verwaltungsreformen, die er in Angriff nahm, zu
     verdanken war. Unter schränkte die Machtbefugnisse der Gauvorsteher
     ein und nahm die Zügel des Staates selbst in die Hand. Er war auch ein
     sehr großer Bauherr. 

 

 

  

   Ihm verdankt Ägypten die Pyramide von  Lischt, die Kapelle in Karnak,
    weitere Gebäude im Amun-Tempel. Ein Obelisk eines Tempel in 
    Heliopolis ist erhalten geblieben. 
    Sesostris wurde mit vielen Namen betitelt, unter anderem mit:  

     „Stern, der die zwei Länder erleuchtet“ (Rolle als geistiger Führer)
     „Falke, der Dank seiner Macht erobert“ (Rolle als Kriegsherr)
     „Sohn des Atum“ (Erbe des Schöpfers)
     „Herr des Universums“

 Dies ist also die Geschichte dazu, wie der Name Sesostris entstand bzw. mit wem er assoziiert wird.
 

                        

                  
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